Freitag, 3. Juli 2015

Der stete Lauf der Stunden von Justin Go

Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (15. Juni 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453418239
ISBN-13: 978-345341823
Preis: 10,99 Euro


Ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem der Herzschlag immer stärker wird: von den Höhen des Himalaya, über London, Paris, Berlin, bis nach Schweden und Island
Mount Everest, 1924: Der Brite Ashley Walsingham kommt in den eisigen Hängen des Himalaja zu Tode. Sein Vermögen hinterlässt er seiner großen Liebe, einer Frau namens Imogen Soames-Andersson – doch die ist seit sieben Jahren verschwunden.
London, 2004: Nachlassverwalter finden Spuren zu einem möglichen Erben Imogens. Zwei Monate bleiben Tristan Campbell, einem amerikanischen Studenten, um seine Verbindung zu einer Frau nachzuweisen, von der er noch nie gehört hat (Klappentext: Amazon)
Tristan Campbell reist nach London um einen Nachlassverwalter zu treffen. Es geht um ein gewaltiges Vermögen das er erhält, wenn er die Verbindung zu seiner angeblichen Großmutter Eleonore aufweisen kann. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Zunächst stochert er mehr oder weniger im trüben und findet nur spärliche Hinweise, die ihn jedoch Stück für Stück weiter voranbringen.

Immer wieder wird die Erzählung mit Rückblenden durchbrochen die von Ashley im Jahre 1924 berichten. Leider waren mir genau diese Rückblenden teilweise auch viel zu langatmig. Es wurde in schöner Sprache beschrieben wie er und noch ein Mann auf dem Mount Everest herumkraxeln und er Imogen kennenlernt. Positiv am Buch waren aber die verschiedenen Schauplätze die Tristan im weiteren Verlauf deswegen besuchen muss.

Das Sprachliche Können des Autors hat mich gut über die Seiten getragen und mich immer wieder zum weiterlesen motiviert, da ich dann doch das Ende wissen wollte. Vom Ende wurde ich jedoch leider gewaltig enttäuscht, so das ich das Buch mit einem enttäuschten Ausdruck im Gesicht zugeklappt habe.
Die Charaktere waren gut gezeichnet aber sind mir nicht wirklich nahegegangen. Einzig Tristan konnte mich überzeugen.
Mir persönlich hat das Buch nur mittelmäßig gefallen, dafür waren mir die Rückblenden zu langatmig und für die ausführlichen Bergsteige Touren konnte ich mich nicht erwärmen. Trotzdem ist das Buch lesenswert, wenn man darüber hinwegsehen kann , bekommt man eine schön erzählte Geschichte. Rasant , wie das Buch beworben wird ist jedoch ein wenig übertrieben.
In einem Satz: Mir war es leider zu langatmig

Der stete Lauf der Stunden erhält 3 von 5 Sternen


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Recent Posts Widget

Google+ Badge

 
♥Herzlich willkommen - schön das du hier bist ♥