Mittwoch, 30. September 2015

Das Wispern der Schatten (1) von Adam J.Dalton


Broschiert: 638 Seiten
Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (18. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442269121
ISBN-13: 978-3442269129
Preis: 15,00 Euro

Sie nennen sich Erlöser, doch sie bringen den Tod … 
Jillan wächst behütet im Reich der Erlöser auf. Was auch geschieht, er weiß, dass der Heilige Azual ihm beistehen wird. Bis zu dem schicksalhaften Tag, am dem aus ihm unkontrollierte Magie hervorbricht, und er einen seiner Mitschüler umbringt. Kaum jemand ist entsetzter als Jillan. Denn die Heiligen dulden keine magischen Kräfte neben ihren eigenen. Als Ketzer gejagt, flieht Jillan in die Wildnis, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch dann beschließt der Heilige Azual, den jungen Mann persönlich zur Strecke zu bringen (Klappentext:Amazon)
Jillan ist ein Junge der es nicht leicht hat. Er lebt in nicht gerade tollen Verhältnissen mit seinen Eltern in dem kleinen Städtchen Gottesgabe. Prediger Praxis hält ihn für verdorben und auch seine Mitschüler haken ständig auf ihm herum. Als er eines Tages von ihnen Angegriffen wird und sich wehrt, setzt er unbewusst Magie frei und tötet aus versehen einen der Jungen. Das bedeutet für ihn das er fliehen muss. Jillan fügt sich in sein Schicksal und macht sich auf den Weg nach Erlöserparadies um Thomas Eisenschuh zu treffen der ihm helfen soll.

Desweilen ist ihm der heilige Erlöser Azual auf den Fersen. Grausam und unbarmherzig zieht er die Auserwählten zu sich um ihr Blut zu trinken und sich so zu stärken. Als Leser bin ich etwas geschockt gewesen das er als "Heiliger Erlöser" so skrupellos ist. Ob es an dem harten Schicksal liegt das ihm zuteil wurde ist natürlich möglich.
Allerdings ist er nicht der Einzige der mitmischt, denn im Hintergrund ziehen die Erlöser die Fäden und treiben ihr intrigantes Spiel in dem Heilige und Menschen nur Schachfiguren sind.

Leider hatte ich die ersten hundert Seiten ein wenig Probleme in die Handlung zu finden. Teilweise war der Sprachstil am Anfang ein wenig holprig und manches ein wenig zu langatmig erklärt. Aber das wurde dann besser und alleine die vielen verschiedenen Charaktere machten das wieder wett. Der alte Torpeth zum Beispiel, der eine Vorliebe hat nackt zu sein. Und der seinen schrumpeligen Körper gerne vor Prediger Praxis zur Schau stellte. Ebenso wie der Sonderbare, über den ich schmunzeln musste, aber auch Freda und alle anderen. Alle hatten etwas das mich beim Lesen bei der Stange gehalten hat.

Ab und zu war ich aber schon verblüfft, nämlich dann wenn die Sprache ziemlich derb wurde oder von einigen angedeuteten Szenen die grausam und brutal waren. ZB. als der eine Heilige Fredas Finger abbiss und aß. Brr schauderhaft. Einiges wurde hier nur angedeutet und anderes ziemlich gnadenlos beschrieben,
Als Auftakt der Trilogie macht der Band Spaß zu lesen. Die ersten hundert Seiten muss man schaffen, dann wird das Buch richtig gut. ich musste öfters grinsen und war auch ab und an erschrocken. Die Handlung ist interessant und die Charaktere für sich toll. Abziehen muss ich dem Werk jedoch einen Punkt, wegen dem etwas lauem Anfang. Für jüngere Leser halte ich das Buch nicht geeignet da doch ziemlich viele üble Szenen vorkommen. 
Das Wispern der Schatten erhält 4 von 5 Sternen
Adam J. Dalton bereiste als Englischlehrer die ganze Welt, bevor er sich dem Schreiben von epischer Fantasy widmete. Neben seiner Tätigkeit als Autor unterrichtet Adam J. Dalton in kreativem Schreiben. Er lebt abwechselnd in London und in Manchester

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