Montag, 12. Oktober 2015

Die Bibliothek der schwarzen Magie (1) von Christopher Nuttall

Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442264057
ISBN-13: 978-3442264056
Preis: 9,99 Euro


Elaines magische Gabe ist bestenfalls durchschnittlich und reicht gerade aus, um ihr eine Stellung in der Großen Bibliothek der Goldenen Stadt zu verschaffen. Aus Versehen löst sie dort einen uralten Zauber aus, der das gesamte Wissen der Bibliothek in ihren Kopf überträgt. Obwohl Elaine die dazugehörige Magie fehlt, lenkt ihre Kenntnis der stärksten Zaubersprüche die Aufmerksamkeit der Mächtigen auf sie. Doch noch während sie darum ringt, mehr als eine Trophäe des Adels zu sein, kommt ihr ein schrecklicher Verdacht. War der Vorfall von langer Hand geplant? (Klappentext: Amazon)
Elaine arbeitet in der Großen Bibliothek und führt ein eher Bescheidenes Leben. Zusammen mit ihrer quirligen Freundin Daria bewohnt sie eine kleine Wohnung deren Miete sie nicht immer bezahlen können. Auch sonst scheint es für Elaine außerhalb ihrer Arbeit nicht viel zu geben. Sie nimmt kaum an Partys ect. teil und schottet sich eher ab. Wir erfahren zu Beginn das sie ohne Eltern aufgewachsen ist und so unter die Fittiche eines Adeligen gekommen ist, der ihre Ausbildung zur Magierin finanziert hat.
Leider hat Elaine aber auch da keine allzu große Begabung, ihm Gegenteil, ihre Magie ist eher gering und so muss sie sich auch des öfteren den bösen Streichen von Magierin Millicent aussetzen. Doch an dem Tag als sie das gesammte Wissen der Bücher aus der Bibliothek in ihren Kopf bekommt, ändert sich alles. 
Sie lernt einen Jungen kennen, geht aus und wird alles in allem langsam viel Selbständiger. Da wo sie damals noch eher zurückhaltend war, ist sie nun mutiger und wagt es sich nachzufragen. Als schließlich der Erzhexer stirbt und nach einem Nachfolger gesucht wird, gerät Elaine immer mehr in einen Strudel aus Gefahr und undurchsichtigen Feinden.

Was mir bis dahin nicht gefallen hat ist der Name; Elaine Elternlos..das klingt einfach nicht schön aber ok, das muss wohl so sein. Leider wurde das ziemlich oft wiederholt und dem Leser regelrecht vorgekaut. Noch ein Kritikpunkt ist, das es im Buch streckenweise immer wieder Stellen gibt die sich zäh lesen lassen, was im ersten Drittel des Buchen öfters mal der Fall war. Ab der Mitte nimmt es dann jedoch an Fahrt auf und die Spannung kann sich endlich auch aufbauen.

Am Schreibstil habe ich nicht viel auszusetzen außer das bereits erwähnte langatmige, aber ansonsten gelingt es dem Autor eine schöne stimmige Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Ganz besonders die Beschreibungen zu Anfang von der goldenen Stadt haben mir gut gefallen.

Ein schönes Buch, wenn auch an manchen Stellen ein wenig zäh.Gegen Ende des Buches wird es richtig Spannend. Da darf man wohl darauf hoffen, das sich diese Entwicklung im Folgeband weiter fortsetzen wird. Für Freunde von Fantasy kann man dieses Buch schon empfehlen. Es gibt zwar mittendrin ein paar längere Passagen die langatmig wirken,aber das tut dem Gesamteindruck keinen allzu schlimmen Abbruch. Eine Punkt hierfür ziehe ich jedoch ab,
Die schwarze Bibliothek (1) erhält 4 von 5 Sternen
Christopher Nuttall wuchs in Edinburgh auf, wo er auch Geschichte studierte. Bereits während er noch an der Universität war, verdiente er sein Geld mit Schreiben. Chris lebt derzeit in Borneo mit seiner Frau, Muse und Kritikerin Aisha.


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