Samstag, 3. Oktober 2015

Mondscheinjunge von Carla Buckley

Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (14. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442204488
ISBN-13: 978-3442204489
Preis: 14,99 Euro 

Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt. (Klappentext:Amazon)
Der vierzehnjährige Taylor leidet unter einen schrecklichen Krankheit. UV Licht ist für ihn tödlich und so verbringt er sein Leben fast wie ein Gefangener im eigenen Haus. Trotzdem versucht seine Mutter Eve alles menschenmögliche um ihrem Sohn ein gutes Leben zu ermöglichen. Von da an hätte man das Buch auch gerne weiter so als Familiendrama schreiben können. Denn was danach folgt hat für mich persönlich mit Spannung nicht mehr all zuviel gemein.

Als Leser weis man recht schnell was mit Amy passiert ist und dann zieht sich alles leider in die Länge, von Spannung keine Spur, die kam nur auf wenn Ty es wagte mal nach draußen zu gehen und dabei seine Schutzmaßnahmen vergessen hat. Alles andere war mehr oder weniger das was man unter Familiendramen findet. Auf Spannung, habe ich vergeblich gewartet. Der Klapptext hat mich einen Thriller/Krimi erwarten lassen was ich bekommen habe ist ein Familiendrama.
Das schlimme ist eigentlich das für mich persönlich Ty und Eva alles so überstrahlt haben das ich Amys Schicksal nur noch zweitrangig empfand. Eve`s Mutterliebe hat die Geschichte für mich erdrückt.

Das heißt jetzt nicht das Mondscheinjunge ein schlechtes Buch ist, die Charaktere waren toll. Muttere Eve fand ich Klasse, sie hat sich für ihren Sohn regelrecht aufgeopfert und sich sogar gegen ihre Ehe gestellt. Auch die Handlung war nicht schlecht. Der Schreibstil ist ebenfalls nicht übel. Aber die Tatsache das ich mich als Leser verarscht fühle weil ich keine Spannung und kein Herzklopfen bei dem Buch bekommen habe, lässt mich 2! Punkte abziehen.

Dazu kommt das auch einige Passagen ziemlich langatmig zu lesen waren und nicht unbedingt wichtig für die Handlung waren. So zB. Die Sache mit den Stinktieren. Das hat mir weniger gefallen, da hätte ich mir lieber mehr von den Charakteren wie Robbie und Charlotte gewünscht.
Wer ein Buch sucht um Mutterliebe, einem Jungen mit einer seltenen Krankheit und interessanten Charakteren kann hier beherzt zugreifen. Alle andere die Spannung oder mehr erwarten werden wohl eher enttäuscht. Für mich wurde Amys Schicksal in dem Buch fast immer zur Nebensache weil Ty so in der Vordergrund gerückt wurde. Das Buch ist toll aber ich bin enttäuscht.
Mondscheinjunge von Carla Buckley erhält 3 von 5 Sternen

                                   

Carla Buckley kommt ursprünglich aus Washington, D.C., wo sie unter anderem für einen Senator und das renommierte Smithsonian-Institut arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Chapel Hill, North Carolina.














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