Montag, 1. Februar 2016

Der Prinz der Schatten von Torsten Fink

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442268567
ISBN-13: 978-344226856
Preis: 15,00 Euro
Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er immer wieder auf eine Gemeinschaft von Mördern, deren Name nur mit Schaudern geflüstert wird – die Bruderschaft der Schatten (Klappentext:Amazon)


Wo fange ich am besten an? Es passiert so einiges in dem Buch. Aber der Reihe nach. Ein Assassine ist dabei einen Anschlag zu verüben und stürzt dabei ab. Als er wieder zu sich kommt ist seine Erinnerung wie weggeblasen. Nicht mal seinen Namen kennt er mehr. Er bleibt deshalb gezwungenermaßen bei der Köhlerfamilie und wird unterdessen von kleinen "Lichtblitzen" geplagt die aus seiner Erinnerungen stammen. Ab und zu übernimmt "sein anderes Ich" die Führung und rettet ihn aus heiklen Situationen. Das andere Ich kann kämpfen und bringt ihn oft gerade noch in Sicherheit. 
Während dessen gehen in der kleinen Stadt Atgath, die Dinge erst richtig los. Der Verwalter der unter anderem für die Wachen der Burg zuständig ist, wird ermordet. Natürlich deutet auch alles darauf hin das "Anuq" damit zu tun hat. Sehr schnell erkennt man das ein "Schatten" in der Stadt ist. Auch Anuq erkennt bald, das er dieser Schatten ist. Doch er ist nicht der einzige der Bruderschaft der sich in Atgath aufhält
.
Immer mehr ziehen die Ereignisse ihre Fäden und immer mehr Personen scheinen in den anfangs noch nach Raubmord aussehenden Fall verstrickt zu sein. Vor allem die schöne Baroness hat ihre Hände mit im Spiel und die Intrigen die gesponnen werden suchen ihresgleichen. Anuq und auch die Köhlerfamilie geraten immer tiefer mit ins Geschehen und selbst unschuldige werden mit hineingezogen.

Wow, ich muss schon sagen ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Die Geschichte um den Assassinen hatte mich am Anfang eigentlich am meisten gereizt aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr war ich auch von den anderen Personen gefangen.
Die Intrigen sind super, ich habe selten so toll durchdachte Intrigen gelesen. Man weis als Leser zwar wer was plant aber dann zu sehen wie sich alles fügt, oder doch nicht gelingt ist klasse.

Angenehm war auch der Schreibstil.Neben tollen Beschreibungen und der klasse Handlung war auch der Wechsel zwischen langen und dann wieder kurzen Sätzen echt angenehm zu lesen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und auch über die Seiten hinweg gehalten.
Ich bin echt positiv überrascht und schon gespannt wie es in den beiden nach folgenden Teilen der Trilogie weitergehen wird.
Einzig der Name hat mir so gar nicht gefallen. "Anuq" klingt für mich wie aus einem Eskimo Buch, das aber auch schon mein einziger Kritikpunkt den ich bei dem Buch habe. Deshalb gibt es auch keinen Abzug, den die Geschmäcker sind verschieden. Einem anderen gefällts, mir halt nicht.

Fazit: Ein super Buch für Fantasy Liebhaber. Da bekommt ihr alles geboten: eine klasse Handlung, Magie, Intrigen und eine Menge Charaktere die alle ihre eigenen Persönlichkeit haben. Einfach toll.
Der Prinz der Schatten erhält 5 von 5 Sternen

Torsten Fink, Jahrgang 1965, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er lebt und schreibt heute in Mainz


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