Dienstag, 5. Juli 2016

Jeder Tag ein Jahr von Noel Aiden

Taschenbuch: 342 Seiten
Verlag: CreateSpaceIndependent Publishing Platform (18. Juni 2016)
ISBN-10: 1533337527
ISBN-13: 978-1533337528
Preis: 2,99 ebook, 11,99 Taschenbuch


Was würdest du tun, wäre jeder Tag ein Lebensjahr? +++ Wie viel Zeit bleibt dir für die große Liebe? +++ Wo findest du Kraft und Erkenntnis? +++ Wie kannst du den Lauf der Zeit verändern?

ES WAR EINMAL EIN JUNGE, DER DIE WELT VERÄNDERTE.

Der Obdachlose Rafael findet in einer Schlucht ein ausgesetztes Baby. Er behält es und nennt den Jungen Juancho. Es stellt sich heraus, dass Juancho jeden Tag ein Jahr altert. Als junger Mann macht Juancho sich auf, um seine Bestimmung und den Grund für seine Existenz zu finden. Er begegnet der bezaubernden Selina, in die er sich verliebt. Doch darf er sie lieben, wenn ihm nur noch wenige Wochen bleiben? Um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen, setzt er seine gefahrvolle Suche fort. Menschen, die für ihn alles riskieren, eine außergewöhnliche Begegnung und ein Kampf auf Leben und Tod führen ihn zu seiner wahren Bestimmung. (Klappentext:Amazon)


Schon die Leseprobe hat mich total in ihren Bann gezogen. Wie wunderschön geschrieben. Zu Beginne lernen wir Rafa, den Obdachlosen kennen. Er scheint sich aufgegeben zu haben. Sein Leben besteht nur aus der Frage wie er am nächsten Tag wieder an Alkohol kommt. Das wars. Doch als Juancho in sein Leben tritt verändert sich alles und Rafa blüht regelrecht auf.

Was jetzt hier wie eine eher Geschichte wie jede andere auch klingen mag, verändert sich als man erfährt, das Juancho durch einen seltsamen Umstand jeden Tag um ein ganzes Jahr älter wird. Das war auch die Tatsache die mich auf das Buch neugierig gemacht hat.
Das und der unglaublich schöne Erzählstil des Autors machen das Buch zu einem wirklichen Hochgenuss. Ich habe selten ein so schön geschriebenes Buch gelesen.

Sei wir mal ehrlich, als Obdachloser ist man ja nicht unbedingt der Heldencharakter möchte man meinen, aber dann lernte ich Rafa kennen. Erst dachte ich mir, nein einen Obdachlosen der nur Alk im Kopf hat, der kann mich nicht fesseln, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Schon nach nur wenigen Seiten, nämlich ab da wo Juancho zu ihm kam, war es dann um mich geschehen. Ich mochte Rafa.

Wow, ich kann es noch immer nicht glauben wie tief diese Charaktere mich berühren konnten. Unweigerlich war ich an das Buch gefesselt, folgte Juancho der schließlich seine Bestimmung fand, und auch Rafa durch die Seiten. Und jetzt, wo es zu ende ist, ist mir als hätte ich zwei tolle Freunde verloren.

Es nicht nicht eindeutig Fantasy, aber auch keine normale Geschichte. Es ist vielmehr ein kleines Kunstwerk das zum Nachdenken anregt und einen dabei wirklich toll unterhält. Der Schreibstil des Autors ist einfach zum niederknien gut. Das ist ein Buch das ich noch einmal lesen werde.

Jeder Tag ein Jahr erhält 5 von 5 Sternen



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