Donnerstag, 18. August 2016

Das Spiel - Opfer von Jeff Menapace

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (11. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453677072
ISBN-13: 978-3453677074
Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Farelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren. (Klappentext:Amazon)



Patrick und seine Frau Amy wollen ein paar schöne und unbeschwerte Urlaubtstage genießen. Leider scheint aber nichts daraus zu werden, denn das Schicksal in Form der zwei Brüder will es anders. Ich kann echt nicht sagen ob es mir jetzt super gefallen hat oder ich es eher mies fand. Ich musste das Buch erst mal "sacken lassen".

Amy und Patrick sind wie das ideale Vorzeige Ehepaar. Es gibt zwar kleine Meinungsverschiedenheiten aber ansonsten ist alles eitel Sonnenschein. Ich kann es auch gar nicht näher erklären, aber in diesem Fall mochte ich die beiden Protagonisten nicht mal sonderlich. 
Schlimmer waren die beiden Brüder. Sowas krankes hätte ich ja nun nicht erwartet. Der eine denkt nur mit dem Teil zwischen seinen Beinen und der andere hat einfach einen Schaden. Sympathisch war mir in diesem Buch jedenfalls leider keiner der Figuren.

Das heißt jetzt aber nicht das ich das Buch schlecht finde. Die Handlung war spannend und man konnte super mitfiebern. Ab und zu hatte es auch seine Längen, aber die kann man noch verzeihen. 
Was mich aber total gestört hat war zum Schluss hin. Das Verhalten von Amy und Patrick. Ich kann jetzt leider nicht mehr dazu sagen ohne zuviel zu verraten, aber das hat ihnen alle Sympathien gekostet. Und selbst wenn ich noch soviel Verständnis für sie aufbringe, das war einfach nicht gut.

Der Schreibstil selbst gefällt mir. Der Autor schaft es in klaren und einfachen Worten eine Geschichte zu erschaffen die einen mitreißen kann. Man fiebert mit und blättert gespannt von Seite zu Seite.
Bei der Charakterisierung hätte man aber ruhig noch etwas tiefer gehen können, so war mir das ein wenig zu flach.

Als Auftakt hat mir Das Spiel- Opfer, schon mal sehr gut gefallen. Es konnte mir bieten was ein Thriller mitbringen sollte; Spannung, Nervenkitzel und eine gut Handlung. Ich mochte zwar die Charaktere nicht sonderlich, aber das macht in dem Fall nichts.


Das Spiel - Opfer erhält 4 von 5 Sternen


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